TuS Traunreut kämpft, doch SV Laim krönt sich zum Meister
- Mar 28
- 2 min read
s war angerichtet. Eigene Halle, volle Ränge, ein Finale, das nach Drama schrie – und unsere Jungs lieferten zunächst genau das, was man sich erträumt: ein Feuerwerk.
Wie entfesselt starteten wir in die Partie. Jeder Angriff ein Stich, jede Aktion mit Herz und Überzeugung gespielt. Schnell zogen wir davon, setzten uns Tor um Tor ab und ließen den Gegner zunächst wie im Nebel stehen. Beim Stand von 10:4 schien das Spiel in unsere Richtung zu kippen – wir hatten das Heft fest in der Hand, die Halle bebte, und alles deutete auf einen goldenen Nachmittag hin.
Doch dann begann das Spiel zu kippen.
Wie eine langsam aufziehende Flut fand Laim immer besser in die Partie. Unser Vorsprung schmolz dahin, Angriff für Angriff, und plötzlich war der Ausgleich da (14:14). Was zuvor leicht und spielerisch wirkte, wurde zunehmend zäh. Die Leichtigkeit wich, und wir fanden im weiteren Verlauf schlicht kein Mittel mehr gegen die kompakte und treffsichere Spielweise der Gäste. Vor allem ihr torgefährlichster Spieler war kaum zu bändigen und wurde immer wieder zum schmerzhaften Nadelstich in unserer Defensive.
In der zweiten Halbzeit kämpften wir, stemmten uns gegen den Rückstand, doch der Zugriff fehlte. Laim zog davon, während wir uns immer wieder an der gegnerischen Abwehr aufrieben oder beste Chancen liegen ließen. Es war, als würden wir gegen eine Wand anlaufen, die mit jeder Minute höher wurde. Am Ende mussten wir uns mit 26:33 geschlagen geben – ein Ergebnis, das den Spielverlauf der zweiten Hälfte widerspiegelt, auch wenn es den starken Beginn kaum erahnen lässt.
Und trotzdem: Wir verlassen dieses Finale mit erhobenem Haupt.
Diese Niederlage kann nicht darüber hinwegtäuschen, was diese Mannschaft in dieser Saison geleistet hat. Eine Saison voller Leidenschaft, Entwicklung und Erfolg – eine Mannschaft, die zusammengewachsen ist und immer wieder gezeigt hat, was in ihr steckt.
Ein riesiges Dankeschön gilt an dieser Stelle allen Eltern, Fans und Unterstützern. Ihr wart unser Rückhalt, unsere Energie von der Tribüne, unser siebter Mann. Ohne euch wäre diese Saison nicht das gewesen, was sie war: etwas ganz Besonderes.
Jetzt heißt es: kurz durchatmen, stolz zurückblicken – und mit neuem Hunger nach vorne schauen.





Comments